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Prometheus – Dunkle Zeichen: Kritik

Gesendet 06/06/2012

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Prometheus – Dunkle Zeichen
Was als Prequel zu seinem Klassiker ‚Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt’ aus dem Jahre 1979 begann, verwandelte sich in ‚Prometheus – Dunkle Zeichen’, einen brillanten, eigenständigen Film. Der Film zollt dem Original seine Wertschätzung, was alle Fans befriedigen wird; viel wichtiger jedoch ist, dass der Film Zuschauer anziehen und fesseln wird, die ‚Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt’ nie zuvor gesehen oder davon gehört haben.

In ‘Prometheus – Dunkle Zeichen’ erleben wir, wie ein Team aus Wissenschaftlern die finstersten und furchterregendsten Ecken des Universums bereist, um weitere Hinweise auf den Ursprung der Menschen auf der Erde zu finden. Zu ihrem Pech finden sie die Antwort auf einige ihrer Fragen und müssen sich einer Schlacht stellen, um die Zukunft der menschlichen Rasse zu sichern.

Charlize Theron ist bekannt für ihre hervorragenden Leistungen als kaltherzige und kalkulierende Hauptdarstellerin. Das stellt sie wieder einmal unter Beweise in der Rolle der Vickers, einer Autoritätsperson, die das gesamte Schiff herumkommandiert, ohne sich um ihren Rang innerhalb des Teams zu kümmern. Michael Fassbenders Darstellung des Roboters David ist auf beunruhigende Art und Weise großartig und Sigourney Weaver selbst (die ursprüngliche knallharte Weltraumfahrerin) könnte Noomi Rapace zu ihrer Darstellung in der Rolle der Dr. Elizabeth Shaw gratulieren, die uns ständig daran erinnert, warum die Menschheit es wert ist, gerettet zu werden.

Obwohl gelegentlich recht anspruchsvolle Themen ins Spiel kommen – die griechische Mythologie, warum es Menschen gibt und wie wir hierhergelangt sind – so kratzt der Film hier dennoch nur an der Oberfläche. Aber das, was ihm in der Hinsicht fehlt, macht er durch die brillante Bildersprache wieder wett.

Mit atemberaubenden Totalen erschafft Scott eine ganze Welt, aber es sind die Halbtotalen und die Nahaufnahmen, die einen fesseln. Jeder Direktor, der vorhat, mit 3D zu arbeiten, sollte hier aufmerken...selbst Sie, Mr. Cameron! So sollte das aussehen! In viel zu vielen Filmen kommt 3D lediglich deswegen zum Einsatz, um die Zuschauer durch Dinge, die von der Leinwand springen, zu erschrecken; Scott jedoch nutzt seinen ersten Auftritt im 3D-Ring dazu, fast jeder Szene eine unglaubliche Tiefe zu verleihen.

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